Berufsunfähigkeitsversicherung

Nach einem Unfall oder im Falle einer Krankheit schützt eine Berufsunfähigkeitsversicherung vor dem finanziellen Ausfall des Erwerbseinkommens. Eine Unfallversicherung deckt hier die unmittelbaren Folgekosten nur nach dem Unfall, die Berufsunfähigkeitsversicherung hilft dauerhaft auch bei Krankheit den Lebensstandard zu erhalten. Mit dem chegg.net Versicherungsvergleich können Sie dieses Risiko kostengünstig minimieren.

Gibt es eine staatliche Leistung und wie sieht sie aus?

Jeder in Österreich Sozialversicherte hat grundsätzlich Anspruch auf eine staatliche Pensionsleistung im Falle der Berufsunfähigkeit.

Zur Beurteilung über das Vorliegen einer Invalidität oder Berufsunfähigkeit wird eine ärztliche Begutachtung hinsichtlich der Leistungsfähigkeit des Antragsstellers in seinem Beruf durchgeführt.

Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn die eigene Erwerbsfähigkeit durch eine Erkrankung, Kräfteverfall oder Unfall über mindestens sechs Monate mehr als 50 % vermindert wird.

Für wen ist eine Berufsunfähigkeits-Versicherung wichtig?

Grundsätzlich besteht die Gefahr für jeden der seinen Lebensunterhalt durch Erwerbstätigkeit erzielt, dass er seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter ausüben kann. Jedoch gibt es sicherlich Berufsgruppen deren Risiko höher ist, berufsunfähig zu werden. Dazu zählen alle die besondere körperliche und geistige Fähigkeiten benötigen oder anstrengende körperliche Tätigkeiten ausführen.

Aber unabhängig vom ausgeübten Beruf sind auch für Alleinverdiener, die eine Familie zu versorgen haben, für Kreditnehmer mit längeren höheren Verpflichtungen (z.B. nach Immobilienerwerb) und besonders auch für  junge Menschen, die schnell Karriere machen (also hohes Einkommen, aber wenig Versicherungszeiten) im Falle einer Berufsunfähigkeit sicherlich am schwersten betroffen.

Wie hoch ist die gesetzliche Leistung?

Seit Einführung des Pensionskonto ist es etwas einfacher einen ungefähren persönlichen Richtwert zu bekommen.

Die Höhe der Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts-Pension ergibt sich aus der bis zum Stichtag erworbenen Gesamtgutschrift am Pensionskonto, geteilt durch 14. Wenn Sie sich mehr als 3,5 Jahre vor dem gesetzlichen Regelpensionsalter befinden, wird die errechnete Pension auf alle Fälle noch um 13,8 % gekürzt.

Beispiel für einen 43 Jährigen: Gesamtgutschrift am Pensionskonto: 18.500 Euro : 14 = 1.321,42 abzgl. 13,8 % = 1.139,– Brutto 14 x im Jahr.

Davon werden noch 5,1, % Krankenversicherungsbeiträge und die Lohnsteuer abgezogen.

Worin unterscheidet sich jetzt die private Berufsunfähigkeits-Rente dazu?

  • Der Versicherte bestimmt selbst die Höhe der gewünschten Rente (Summenversicherung)
  • Es entfallen Mindestversicherungszeiten weitgehend
  • Die Leistung erfolgt bereits, wenn der konkret zuletzt ausgeübte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.
  • Es können auch Schüler, Studenten oder Hausfrauen versichert werden, obwohl sie (noch) keinen Beruf haben.

Die Anbieter von privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen haben mittlerweile jede Menge flexibel gestalteter Tarife im Angebot. So  kann der Versicherungsnehmer wählen, ob er immer die gleiche Prämie bezahlen möchte, oder die Prämie mit dem Alter ansteigen soll. Gleichzeitig gibt es Produkte wo im Falle einer Arbeitslosigkeit oder während der Elternzeit die Prämie zum Teil oder zur Gänze zwischenzeitlich wegfällt und danach der Vertrag wieder unverändert fortgesetzt werden kann u.v.m.

Warten Sie nicht auf den Anlassfall, sondern sorgen Sie rechtzeitig vor. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung!

Quelle: chegg.net